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By Chuan Zhi
Consciousness. We don't think about it, we don't act upon it. It's just there. We awaken in the morning and go to the bathroom and do those things, make coffee, eat a donut, take the dog out … and ...
By Chuan Zhi
Chan (Zen) is often viewed in one of two ways: as a religious institution, characterized by its lore, rhetoric, canonical texts, monastic customs and beliefs, or as a mystical/ascetic tradition which ...
By Chuan Zhi
The mystical realm of Chan cannot be discovered without the precondition of suffering.  Some people think that this is a pessimistic view, or a perverted view, of a practice (meditation) that can be ...
By Chuan Zhi
Attachment, we are told by all Buddhist sects, is the central cause of suffering.  Not the kind of suffering we endure when we have a cold, or accidentally slam the car door on our hand, but the ...
By Chuan Zhi & Ming Zhen
If there is one word with which we can summarize the beauty of Buddhist thought, that word is Dharma. We cannot read a book about Buddhism without encountering this term, yet its definition is as ...
By Chuan Zhi
Suffering is integral to the Zen path. It is, in fact, a prerequisite. Zen is not an easy path and we must be highly motivated in order to travel it. In physics as in Zen, every action has an equal ...
By Chuan Zhi
How do we begin with Zen? We don't start climbing Mt. Everest from the third base station. We start at the very bottom, climb a bit, set up camp, wait for a few days to let ourselves adjust to the ...
By Fa Dong Shakya, OHY
In her bestselling spiritual memoir "Eat, Pray, Love", Elizabeth Gilbert tells a delightful story of a great Hindu teacher who led his followers in daily meditation in his ashram. The only problem ...
By Fa Lohng (Koro Kaisan)
Students who come to my weekly Dharma talks (or who meet regularly with me in private) are often confronted with my insistence that they view the world more holistically.  This is typically ...
By Fa Dao Shakya
Meditation is a key factor in Chan / Zen and Buddhism in general -- and yet we have no monopoly on the concept of meditation as a spiritual pursuit. Every religion has a tradition approaching ...
By Fa Lohng
The Great Way is gateless, approached by a thousand paths. Pass trough this barrier, you walk freely in the universe. One of the principal Zen texts from thirteenth century China is a collection of ...
By Fa Gong, OHY
Consider our first multi-day meditation retreat. After a couple of days of discomfort, both physical and psychological, the rebellious ego begins to question the authority of the "strange Oriental ...
By Fa Gong, OHY
What is a "precept"? We Buddhists are all very aware of the five precepts (ore more or less depending on what school we associate with) we have taken when we chose to become Buddhists. But it seems ...
By Fa Gong, OHY
Right Speech is not just about morality, or even limited to wisdom teachings. It is also about Right Mindfulness and contemplative discipline, about identifying, labeling, and being mindful of ...
By Fa Che, OHY
Buddhism brings many of us to understand that individualism does not exist and is a delusion: that there is no birth, no death, no self, no "I" that exists as an independent reality. We come to ...
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IntoTheMind-300dpi In der Chan Praxis beginnen wir damit Konzentration (dharana) zu entwickeln. Dies unterscheidet sich von den ungerichteten Techniken die wir im ersten Teil dieser Serie besprochen haben, denn Konzentration erfordert den Geist intensiv auf etwas zu richten; sei es ein Gedanke, ein Gefühl, ein Körpervorgang (wie Atmung), eine Idee, ein Konzept, ein Bild, usw. Konzentration verbessert unsere Fähigkeit zu reflektieren, zu beobachten und generell gewahr zu sein. Wenn der Geist nicht in alle Richtungen zerstreut ist sondern sich ausrichten kann erreichen wir einen hohen Grad an Klarheit.

Dies ist die Phase in der wir lernen den "Affengeist" zu zügeln und die Emotionen zu zähmen. Es scheint eine symbiotische Beziehung zwischen einem erregten Geist und unterdrückten Gefühlen zu geben. Ich vermute dass ein erregter, chaotischer Geist überhaupt erst aus unterdrückten Gefühlen entsteht. Doch unabhängig davon was wovon abhängt, stechen die Konzentrationsübungen des Chan die verdrängten Emotionen an und befreien sie. Während der Geist sich öffnet, kann es sein dass wir einige oder alle "negativen" Emotionen erfahren die für Menschen typisch sind: Furcht, Zorn, Trauer, Scham, Traurigkeit usw. "Positive" Emotionen werden normalerweise nicht verdrängt.

Wenn die Gefühle aufkommen beobachten wir sie einfach und lassen sie vorüber gehen. Manche Übende  reagieren in dieser Phase auf die Emotionen, wenn sie stark genug sind und weinen beispielsweise. Sobald  diese Gefühle aber ins Bewußtsein aufgestiegen sind und losgelassen wurden sind sie nicht mehr im Unterbewußtsein um Probleme zu bereiten. Während sie verschwinden wird der Geist stärker, klarer und schärfer. Ein Gefühl tiefer Erleichterung, als wäre eine große Last von uns genommen, ersetzt eine emotional gequälte Psyche.

Es gibt drei verbreitete (und umfassende) Ansätze zur Konzentrationsübung, welche ich als extern, intern und gemischt bezeichnen werde. Externe Praktiken lassen uns unsere Aufmerksamkeit auf äußere "Dinge" wie einen Punkt an der Wand, ein brennendes Räucherstäbchen, ein Geräusch von der Strasse oder auf das auswendig Merken von etwas richten. Externe Ziele der Konzentration können auch Studienfelder wie Mathematik, Physik. Musik, Programmierunng, Sport usw. sein.

Interne Konzentrationsmethoden lassen uns unsere Aufmerksamkeit auf innere "Dinge" wie Ideen und Konzepte, Gefühle oder geistige Bilder richten. Gemischte Methoden richten ihre Aufmerksamkeit auf Dinge die beides sind: Beispiele sind der Atem, der Puls, körperliche Empfindungen und Disziplinen wie Kampfsport und einige Formen von Yoga. Die einfachsten Übungen sind für Anfänger das benutzen externe Objekte, die schwierigste Übung das Beobachten interner Dinge. Gemischte Objekte bilden eine Brücke, die die Konzentration von der äußeren Welt zur inneren lenken.

Von alters her mussten buddhistische Geistliche lange Sutren auswendig lernen und singen und, wenigstens in den ersten paar Jahrhunderten des Buddhismus, mussten sie Sutren auch in einer Vielzahl komplexer und verschlungener Formen rezitieren (etwa jata-patha, oder "Maschenrezitation" und das ghana-patha, oder "dichte Rezitation) um dadurch ihren Unversehrtheit zu bewahren. Diese Formen erforderten eine immense Konzentration und neue Mönche die sie nicht hatten, lernten sie. Darüber hinaus fördern auch die vielen im Laufe eines Tages durchgeführten Zeremonien die Konzentration, da jede die volle, nerschütterliche Aufmerksamkeit erfordert. Laien müssen andere Wege anwenden Konzentration zu entwickeln. 

Hier ein paar Beispiele externer Konzentrationsmethoden:

Mathematik: Zähle von 100 abwärts in 3er Schritten
Musik: Spiele eine abfallende Tonleiter und erhöhe jeweils um eine Terz
Physik: Berechne eine Formel für die Bewegung eines Planeten um einen Stern und verwende nur
Newtonsche Mechanik
Programmierung: baue einen rekursiven Algorithmus der die Fakultät einer beliebigen Zahl
berechnet, mit möglichst wenig Programmzeilen ( function fakultaet(x) {x==1?return 1:return x *
fakultaet(x-1);} :D:D:D )
Sport: Erklettere eine gefährliche Gipfel

Auch wenn die letzten vier Beispiele offensichtlich einiges Vorwissen erfordern machen sie doch deutlich dass Konzentration in einer großen Zahl an Disziplinen kultiviert werden kann. Wir können unsere speziellen Interessengebiete verwenden um an der Verbesserung unserer Konzentrationsfähigkeit zu arbeiten.

Einige Beispiele gemischter Methoden:

Atemzählen: Nimm die in Teil 1 beschriebene Sitzposition ein, atme normal und zähle die Atemzüge von eins bis zehn. Wenn Du dich verzählst, beginne von vorn. "Heilenden Atem" praktizieren: Beschrieben in http://www.eyeofchan.org/all-articles/articles-byauthor/articles-by-chuan-zhi/204-healing-breath.html
Pulsmeditation: Nimm die oben beschriebene Sitzposition ein und lege deine Hände, Handflächen
nach oben, auf die Knie (ohne die Arme zu kreuzen). Berühre leicht den Daumen mit dem
Mittelfinger. Konzentriere dich auf das Gefühl der berührenden Finger bis du dort den Puls spüren
kannst.

Einige Beispiele innerer Methoden:

Schaffe ein geistiges Bild: Stell dir das Haus vor, in dem Du mit zehn Jahren gewohnt hast. Lass das Haus in deinem Geist wiedererstehen, erinnere Dich an jedes Detail: Farbe und Textur des Bodens, woraus er gemacht war, die Fenster und wie sie geöffnet wurden, Vorder- und Hintertür, wie die Räume ineinander übergingen, bis Du ein vollständiges Bild in deinem Kopf hast. (Manche bevorzugen eine Kirche, einen Tempel oder ein anderes religiöses Bauwerk das sie aus ihrer Jugend kennen, oder ein anderes Bauwerk das zu dieser Zeit Bedeutung hatte) Erforsche ein Konzept: Wähle Dir ein Konzept, wie Hass oder Liebe, Richtig und Falsch, Gut und Böse, usw. Betrachte das Konzept von verschiedenen Seiten und untersuche es so detailliert wie möglich. Beobachte die emotionalen Reaktionen die seine verschiedenen Eigenschaften auslösen.

Werde vertraut mit dem Konzept. Verstehe es aus jeder möglichen Perspektive. Ruf ein Gefühl, eine Emotion hervor: Wähle ein Gefühl und erforsche es. Was ist seine Natur? Welche Affekte gehen einher? Wie entsteht es? Was ruft die Emotion hervor? Erinnerungen? Andere Gefühle? Folge ihm und beobachte wohin es dich trägt. Wechsle "positive" und "negative" Gefühle ab.

Konzentrationsmethoden bereiten uns auf den nächsten Schritt, die Versenkung, vor, welchen ich in
Teil III dieser vierteiligen Serie behandeln werde.

 

The Hua-Tou

By Fa Gong, OHY

For the beginner new to Chan's tactics, attacking a hua tou may seem too abstruse, too hard, and too alien to know how to approach it. As easy as it might be to sit and count our breaths, be mindful of our thoughts, or concentrate on a mantra for a half-hour, investigating the baffling question, "Who am I?", can be so daunting that we quickly and happily toss it aside, discounting it as nonsense. ...

By Chuan Zhi
Zen’s hua-tou practice recently seems to be enjoying a renaissance among the small contingent of Zen Buddhists speckling the globe.  In part, this may be due to the growing awareness that this was Hsu Yun’s personal favorite Zen practice that he spent much of his life advocating.  One of the best contemporary descriptions of hua-tou practice has recently come from Stuart Lachs who offers ...
By Chuan Zhi
Everyone who comes to Zen develops his or her own unique relationship with it.  That relationship is affected by a myriad of factors, from one’s native culture, to the culture of the Zen sect one embraces, be it Chinese, Japanese, or Korean. It’s also affected by the practices and philosophies propounded by individual teachers.  When I present thoughts on Zen, it‘s from my own personal ...
By Maharshi Chan
The corporate world is an often difficult, if not sometimes brutal, place to be but it offers one of the best environments to practice the hua-tou method of Chan. When greed, battles of the ego, and desires for prestige are rampant, it’s a perfect opportunity to reflect inward and ask “Who is experiencing these things?” If we are trying to make ourselves look good by making others look bad, ...